Satzung

§ 1 Name und Sitz

Der Pool-Billard-Club Knickers Iserlohn mit Sitz in Iserlohn, gegründet am 27.05.1988, verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i.S. der §§ 52 ff. AO77 und zwar durch Förderung des Pool-Billard-Sportes.

§ 2 Zweck und Ziel

Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Er muss Mitglied des Westfälischen Pool-Billard-Verbandes werden. Zweck und Ziel des Vereins sind:

  • alle Mitglieder des Vereines nach Satzungen des WPBV zu betreuen
  • für alle die gleichen Spielvoraussetzungen zu schaffen
  • nach den offiziellen Spielregeln des Deutschen-Pool-Billard-Bundes 1971 e.V. zu spielen

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3 Mitgliedschaft

Jede Person kann Mitglied werden. Der Aufnahmeantrag muss schriftlich, unter Benutzung der vom Verein vorgeschriebenen Beitrittserklärung gestellt werden.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand des Vereines.

Ablehnungen sind schriftlich zu begründen.

Gegen die Ablehnung kann Beschwerde eingelegt werden, über die bei der nächsten Mitgliederversammlung mit Stimmenmehrheit entschieden wird.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft wird beendet durch den freiwilligen Austritt, der nur zum Ende eines jeden Quartals durch einen eingeschriebenen Brief für wirksam erklärt werden kann. Die Erklärung muss spätestens 30 Tage vor Ablauf des laufenden Quartals bei der Geschäftsstelle des Vereins eingegangen sein.

Der Ausschluss ist dann zulässig, wenn das Mitglied grob oder wiederholt gegen die Satzung oder satzungsgemäßen Beschlüsse der Organe verstößt oder ein sonstiger wichtiger Grund für den Ausschluss vorliegt. Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied mehr als fünf Monate mit der Beitragszahlung im Rückstand ist. Über den Ausschluss, der auch schriftlich erfolgen kann, entscheidet nach einer Anhörung der Vereinsvorstand.

Gegen diesen Beschluss kann innerhalb von 14 Tagen beim Vereinsvorstand Einspruch erhoben werden. Über diesen Einspruch entscheidet die nächste Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit.

Durch den Austritt oder Ausschluss aus dem Verein, wird das Mitglied weder von Beitrags- noch von Deckelschulden befreit.

§ 5 Mitgliederbeitrag

Es wird ein monatlicher Mitgliedsbeitrag erhoben, der jeweils im Voraus zu entrichten ist. Der Beitrag wird für jedes Geschäftsjahr von der Mitgliederversammlung festgelegt. Für zu spät gezahlte Beiträge kann ein Säumniszuschlag erhoben werden. Schuldner des Vereins sind ausschließlich Mitglieder.

§ 6 Organe

Organe des Vereins sind:

  1. der Vorstand
  2. die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung kann die Bildung weiterer Vereinsorgane oder Gremien beschließen.

§ 7 Vorstand

1.) Der Vorstand (Gesamtvorstand) setzt sich wie folgt zusammen:

  • dem 1. Vorsitzenden (Vorstandsvorsitzender)
  • dem 2. Vorsitzenden (stellvertretender Vorsitzender)
  • dem Geschäftsführer (stellvertretender Vorsitzender
  • dem 1. Kassierer (stellvertretender Vorsitzender)
  • dem 2. Kassierer (stellvertretender Vorsitzender)
  • dem Sportwart (stellvertretender Vorsitzender)

2.) Der geschäftsführende Vorstand besteht aus:

  • dem 1. Vorsitzenden (Vorstandsvorsitzender)
  • dem 2. Vorsitzenden
  • dem Geschäftsführer
  • dem 1. Kassierer

Personalunion ist zulässig, jedoch nicht zwischen den Ämtern des 1. und 2. Vorsitzenden und des 1. Kassierers.

3.) Der Vorstand im Sinne von § 26 BGB (Vertretungsvorstand) besteht aus dem 1. Vorsitzenden (Vorstandsvorsitzenden) in Verbindung mit:

  • dem 2. Vorsitzenden oder
  • dem Geschäftsführer oder
  • dem 1. Kassierer

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vertretungsvorstand vertreten.

4.) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Bis zu einer Neuwahl bleibt der Vorstand im Amt. Scheidet ein Mitglied während der Amtszeit aus, kann der Gesamtvorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen.

5.) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und erledigt alle Verwaltungsaufgaben, soweit sie nicht durch die Satzung oder Gesetz einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

  • Die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
  • Die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlung. Die Leitung der Mitgliederversammlung durch den Vorsitzenden oder ein anderes Vorstandsmitglied.
  • Die Aufstellung des Haushaltsplanes für jedes Geschäftsjahr, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes.
  • Aufnahme und Mitwirkung beim Ausschluss von Mitgliedern.
  • Abschluss und Kündigung von Arbeitsverträgen.

6.) Der Vorstand ist in seinen Sitzungen beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen und mindestens zwei Mitglieder, darunter der Vorsitzende anwesend sind. Die Einladung erfolgt schriftlich durch den Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung durch einen der stellvertretenden Vorsitzenden - auch in Eilfällen - spätestens eine Woche vor der Sitzung. Der Mitteilung einer Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden, der die Vorstandssitzung leitet. Die Beschlüsse sind in ein Protokollbuch einzutragen und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die Eintragungen müssen enthalten:

  • Ort und Zeit der Sitzung
  • die Namen der Teilnehmer und des Sitzungsleiters
  • die gefassten Beschlüsse und die Abstimmungsergebnisse

Vorstandsbeschlüsse können im schriftlichen Verfahren gefasst werden, wenn alle Mitglieder des Vorstandes dem Beschlussvorschlag schriftlich zustimmen. Die Unterlagen über die Beschlußfassung sind als Anlage in dem Protokollbuch zu verwahren.

§ 8 Mitgliederversammlung

1.) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für alle Aufgaben, soweit sie nicht dem Vorstand oder anderen Vereinsorganen obliegen. Sie ist ausschließlich zuständig für folgende Angelegenheiten:

  • Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr
  • Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes, des Rechnungsprüfungsberichtes, Entlastung des Vorstandes
  • Festsetzung der Höhe und Fälligkeit des Mitgliedsbeitrages und der Aufnahmegebühr
  • Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes
  • Änderung der Satzung
  • Auflösung des Vereins
  • Entscheidung über die Beschwerde gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrages
  • Ausschluss eines Vereinsmitgliedes
  • Ernennung von Ehrenmitgliedern

2.a) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn:

  • der Vorstand die Einberufung aus dringenden wichtigen Gründen beschließt
  • ein Zehntel der Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe die Einberufung vom Vorstand verlangt

2.b) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden oder einem stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung einberufen.

Der Fristablauf beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die dem Vertretungsvorstand zuletzt bekanntgegebene Anschrift gerichtet wurde.

Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor Beginn der Mitgliederversammlung schriftlich die Ergänzung der Tagesordnung verlangen. Danach und in der Mitgliederversammlung gestellte Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung können nur durch Entscheidung der Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit zugelassen werden.

2.c) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem der stellvertretenden Vorsitzenden, geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter. Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt.

Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter, wenn ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder ein anderes Stimmrechtsverfahren verlangen. Vorstandswahlen erfolgen durch schriftliche geheime Abstimmung. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Bei Änderung des Vereinszwecks und Auflösung des Vereins muss mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Stimmübertragungen sind nicht zulässig. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

Für Satzungsänderungen ist eine 3/4-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, für die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung des Vereins eine solche von 4/5 erforderlich. Die Mitglieder des Vorstandes werden einzeln gewählt, zuerst der Vorsitzende, dann die stellvertretenden Vorsitzenden.

Es gilt der Kandidat als gewählt, der mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Ist diese Stimmenzahl nicht erreicht worden, findet im zweiten Wahlgang eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten statt, die die meisten Stimmen erhalten haben. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Versammlungsleiter durch Ziehung eines Loses.

Das Versammlungsprotokoll ist von dem Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Es muss enthalten:

  • Ort und Zeit der Versammlung
  • Name des Versammlungsleiters und des Protokollführers
  • Zahl der erschienenen Mitglieder
  • Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit
  • die Tagesordnung
  • die gestellten Anträge, das Abstimmungsergebnis (Zahl der Ja-Stimmen, Zahl der Nein-Stimmen, Enthaltungen, ungültige Stimmen), die Art der Abstimmung
  • Satzungs- und Zweckänderungsanträge
  • Beschlüsse, die wörtlich aufzunehmen sind

§ 9 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann rechtswirksam durch einen Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung erfolgen. Dieser Beschluss bedarf einer 3/4-Mehrheit der anwesenden und stimmberechtigten Mitglieder.

Die Einladung muss spätestens drei Wochen vor dem Termin der Versammlung erfolgen. Sie muss den Antrag, sowie die Begründung der Auflösung enthalten.

Das zum Zeitpunkt vorhandene Kapital ist dem Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Stadt Iserlohn, Karnacksweg 35, 58636 Iserlohn zuzuführen, welches es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 10

Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zwecke des Vereines fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 11

Pokale, die in Mannschaftswettbewerben gewonnen werden, gehen in den Besitz des Vereins über.

§ 12

Verhält sich ein Mitglied vereinsschädigend, kann es durch den geschäftsführenden Vorstand veranlasst werden, eine Entschädigung an den Verein in Höhe bis 150,- € zu zahlen. Diese Entscheidung ist dem Mitglied schriftlich unter Angabe von Gründen mitzuteilen. Gegen diese Entscheidung kann schriftlich Beschwerde beim geschäftsführenden Vorstand eingelegt werden, über die bei der nächsten Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit entschieden wird.

§ 13

Mittel des Vereines dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Vereines.

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